SPEE advocaten & mediation Maastricht

Mediation im Gesundheitswesen

SPEE advocaten & mediation Maastricht

Konflikte im Gesundheitswesen

 

Konflikte im Gesundheitswesen erfordern einen fachkundigen und sorgfältigen Umgang. Ein Konflikt im Gesundheitswesen betrifft häufig weit mehr als eine rein rechtliche Auseinandersetzung. Er kann das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Behandler beeinträchtigen, die Zusammenarbeit innerhalb einer Berufsausübungsgemeinschaft oder Fachgruppe belasten oder sich auf die Kontinuität und Qualität der Gesundheitsversorgung auswirken. Auch arbeitsrechtliche Konflikte sowie Streitigkeiten auf Leitungs- und Organisationsebene können erhebliche Folgen für die Kontinuität und Qualität der Versorgung haben.

 

Ein Verfahren vor einer Beschwerdeinstanz oder einem Gericht bietet nicht immer die beste Lösung. Die Mediation eröffnet den Beteiligten die Möglichkeit, in einem vertraulichen Rahmen miteinander ins Gespräch zu kommen, die zugrunde liegenden Interessen offen anzusprechen und gemeinsam eine nachhaltige Lösung zu erarbeiten.

 

Als MfN-zertifizierte Mediatorin begleite ich Patienten, Angehörige der Heilberufe und Gesundheitseinrichtungen bei der Lösung von Konflikten. Dabei verbinde ich nahezu drei Jahrzehnte Erfahrung als Rechtsanwältin mit meiner Expertise als Mediatorin. Dank dieser Kombination habe ich nicht nur die rechtlichen Aspekte eines Konflikts im Blick, sondern ebenso die menschlichen Interessen, die dabei eine wesentliche Rolle spielen.

 

Für welche Konflikte im Gesundheitswesen?

Ich begleite unter anderem Mediationsverfahren bei:

  • Konflikten zwischen Patienten und Behandlern;
  • Konflikten zwischen Patienten und Gesundheitseinrichtungen;
  • Beschwerden über die erbrachte Gesundheitsversorgung;
  • Kommunikationsproblemen zwischen Patienten und Behandlern;
  • arbeitsrechtlichen Konflikten innerhalb von Gesundheitseinrichtungen;
  • Kooperationskonflikten zwischen Fachärzten und anderen medizinischen Spezialisten;
  • Streitigkeiten innerhalb von Berufsausübungsgemeinschaften, Fachgruppen und medizinischen Stäben;
  • Konflikten zwischen Geschäftsführung, Aufsichtsgremien und Management;
  • Streitigkeiten zwischen Leistungserbringern im Gesundheitswesen.

 

Auch wenn sich eine Beschwerde zu einem förmlichen Verfahren zu entwickeln droht, kann eine Mediation eine wirkungsvolle Alternative darstellen.

 

Mediation und das niederländische Gesetz über Qualität, Beschwerden und Streitigkeiten im Gesundheitswesen (Wkkgz)

Das niederländische Gesetz über Qualität, Beschwerden und Streitigkeiten im Gesundheitswesen (Wet kwaliteit, klachten en geschillen zorg – Wkkgz) fördert eine sorgfältige und niedrigschwellige Bearbeitung von Beschwerden. Obwohl eine Mediation gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, entspricht sie in besonderem Maße den Zielsetzungen dieses Gesetzes. Sie kann vor, während oder nach einem Beschwerdeverfahren eingesetzt werden und trägt häufig zur Wiederherstellung des Vertrauens sowie zur Vermeidung einer weiteren Eskalation bei.

 

Kooperationskonflikte im Gesundheitswesen

 

Wenn die Zusammenarbeit unter Druck gerät

Eine hochwertige Gesundheitsversorgung beginnt mit einer guten Zusammenarbeit. Innerhalb von Krankenhäusern, Berufsausübungsgemeinschaften, Fachgruppen, hausärztlichen und anderen ambulanten Praxen sowie sonstigen Gesundheitseinrichtungen sind Vertrauen, Kommunikation und gegenseitiger Respekt von grundlegender Bedeutung. Gerät die Zusammenarbeit unter Druck, wirkt sich dies häufig auf die gesamte Organisation und letztlich auch auf die Qualität der Patientenversorgung aus. Eine frühzeitige und kompetente Begleitung kann eine weitere Eskalation verhindern.

 

Ich begleite Angehörige der Heilberufe, Vorstände, Geschäftsführer und Gesundheitseinrichtungen bei komplexen Kooperationskonflikten. Je nach Situation bin ich entweder als Rechtsanwältin oder als unabhängige MfN-zertifizierte Mediatorin tätig.


Häufige Kooperationskonflikte

Ich begleite unter anderem bei:

  • Konflikten innerhalb von Berufsausübungsgemeinschaften;
  • Streitigkeiten innerhalb von Fachgruppen;
  • Konflikten in der Zusammenarbeit zwischen medizinischen Spezialisten;
  • Konflikten zwischen Krankenhausleitung und medizinischem Stab;
  • Streitigkeiten zwischen Gesellschaftern oder Partnern von Gesundheitsunternehmen;
  • Konflikten zwischen kooperierenden Leistungserbringern im Gesundheitswesen;
  • Fragen der Corporate Governance;
  • der Beendigung von Kooperations- und Gesellschaftsverhältnissen.


Erfahrung mit komplexen Interessenlagen

Kooperationskonflikte zeichnen sich häufig durch ein Zusammenspiel rechtlicher, organisatorischer und persönlicher Faktoren aus. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als Rechtsanwältin und MfN-zertifizierte Mediatorin bin ich in der Lage, diese unterschiedlichen Interessen sorgfältig zu analysieren und die Beteiligten zu einer Lösung zu begleiten, die sowohl rechtlich tragfähig als auch praktisch umsetzbar ist.

 

Warum sollten Sie sich für mich entscheiden?

Jede Mediation ist individuell und erfordert eine maßgeschneiderte Herangehensweise. Gerade im Gesundheitswesen spielen neben rechtlichen Fragestellungen häufig auch Emotionen, berufliche Verantwortung und langfristige Zusammenarbeit eine wesentliche Rolle.

 

Ich zeichne mich durch die Verbindung von juristischer Fachkompetenz, langjähriger Mediationserfahrung und einer pragmatischen, lösungsorientierten Arbeitsweise aus. Ich begleite die Parteien unabhängig, sorgfältig und mit Respekt für die Interessen aller Beteiligten. Im Mittelpunkt steht nicht die Frage, wer Recht hat, sondern welche Lösung für alle Beteiligten dauerhaft tragfähig und praktikabel ist.

 

Vertraulichkeit

Als MfN-zertifizierte Mediatorin bin ich an die Verhaltensregeln der Mediatorsfederatie Nederland (MfN) gebunden. Sämtliche Gespräche sind vertraulich. Die Parteien behalten jederzeit die Kontrolle über das Ergebnis der Mediation; die Mediatorin begleitet ausschließlich den Prozess.